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Robert L.   

Robert L.

Das Buch 'Die Pokerfalle - Hoffnung', ein Erstlingswerk von Robert Herzig, seines Zeichens passionierter Pokerspieler, führt relativ ungebremst ein in die Welt des professionellen Pokers, zeichnet dabei einen Versuch einer Milieustudie eines Vorstadt Casinos, mit all seinen Stereotypen.

Neben den üblichen Verdächtigen werden Ganoven portraitiert, Verlierer, Säufer, Unbeteiligte - alles in allem verbindet sie jedoch die Leidenschaft, die Lust am Spiel, die Anwesenheit an diesem Vorabend des großßen Turniers.

In knapp hundert Seiten schildert Herzig einen mehr oder weniger gelungenen Pokerabend mit den vier Freunden des Spiels, wobei sie zuhsehends zusammenwachsen und, mittels Rückblende, auch abseits des Tisches allerlei Dinge erleben.

Die Szenerie könnte sich so täglich zutragen, so sind wohl auch einige Erfahrungen, ob direkt oder indirekt, des Autors hier eingeflossen.

Das Werk richtet sich an den interessierten Poker Laien, Profis dürften manchmal wohl anderer Meinung sein, sich vielleicht jedoch an solche oder ähnliche Abende zurückerinnern.

Nachdem man sich mit der Sprache angefreundet hat, ist das Buch leicht und schnell fertig gelesen. Man ertappt sich sogar beim Gedanken, daß es doch zu schnell zu Ende ist, ein weiteres Stilmittel des Autors.

Überhaupt sind einige versteckte Anspielungen im Buch versteckt, so machen sich manche Leute die Hände schmutzig, andere wiederum nicht.

Fazit: als Zuglektüre zwischen Wien und Graz durchaus brauchbar, als Milieustudie etwas zu dünn und zu knapp, leichte Unterhaltung, die einem die Freuden und Leiden des Pokerspielers plastisch vor Augen führt.


 

 
   © 2009 by Robert Herzig •